Winterzeit im Bienenstock

Noch herrscht bei uns kein strenger Winter und die Temperaturen sind mild. Deshalb kann man auch im Dezember noch ab und zu Bienen beobachten. Sie hören erst bei Außentemperaturen von unter 10 Grad Celsius mit ihren Flügen auf. Sinken die Werte weiter und gegen 5 Grad, schließen sich die Bienen zu einem kugelförmigen Wintersitz, der so genannten Wintertraube, zusammen.

Bewegung hält warm

Bienen halten nämlich keinen Winterschlaf und sterben auch nicht wie die Wespen oder Hummeln, bei denen nur die Königin überlebt. Sie bilden Trauben aus Tausenden von Tieren im Inneren des Bienenstocks. Dort produzieren sie durch Vibrieren ihrer Muskulatur und Flügelschlagen Wärme. Wenn die fleißigen Einheizer müde werden, rücken sie nach innen in die Mitte, um mit den erholten Artgenossen zu tauschen und Futter zu sich nehmen zu können. Dadurch erreichen sie im Inneren der Bienentraube auch im Hochwinter gemütliche Temperaturen von über 20 Grad.

Auch wir – die Initiatoren von AITRACH BRUMMT haben beschlossen, den Winter nicht zu verschlafen. Wir planen bereits die nächste Blühsaison und strecken unsere Fühler nach Kooperationspartnern aus, die mit uns an einem Strang ziehen. Deshalb haben wir uns auch beim Landeswettbewerb „Baden-Württemberg blüht“ mit unserem Projekt beworben. Gefördert werden mit diesem Wettbewerb 2020 Projekte, die einen Beitrag zur biologischen Vielfalt in unserer Region leisten.

Danke nochmals an alle Unterstützer aus diesem Jahr: Bleibt gesund und in Bewegung wie die Bienen- und drückt uns die Daumen für ein summendes 2020!

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